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Helicobacter pylori

 29. September 2013

Von  Simone Sommer-Philipp

Warum das Bakterium Helicobacter pylori im Magen so wichtig ist.

Seit den 80er Jahren wird Helicobacter pylori mit akuter und chronischer Gastritis, Magengeschwür und Magenkrebs in Verbindung gebracht. Die Universität New York hat jedoch herausgefunden, das Helicobacter auch hilft, die Säureproduktion des Magens zu regulieren. Der Keim produziert hierzu ein Gen, das dem Magen signalisiert, die Säureproduktion zu drosseln. Also ein sehr positiver Effekt für den Magen. Das Vorhandensein des Helicobacter beeinflußt die Ausschüttung der Hormone Ghrelin und Leptin. Ghrelin ist ein Hormon, das appetitanregend wirkt, da es dem Gehirn einen Nahrungsbedarf meldet. Leptin dagegen unterdrückt den Hunger und regelt auch den Fettstoffwechsel. Da bleibt nur noch die Frage offen, wieviele übergewichtige Menschen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Antibiotika in ihr Übergewicht getrieben wurden, denn: Antibiotika vernichtet auch das Helicobacter pylori, einen anscheinend wichtigen Keim für unseren Magen, unser Hungergefühl und unseren Fettstoffwechsel

Simone Sommer-Philipp


Als Physiotherapeutin und Heilpraktikerin vereine ich das Beste aus Schulmedizin und Naturheilkunde und bringe es komplementär in Einklang. Meine Passion ist es, als Therapeutin Patienten mit Schmerzen am Bewegungsapparat oder der Wirbelsäule Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Auch mit Handicap ist es möglich, ein schmerzfreies Leben zu führen.

Simone Sommer-Philipp

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